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Der Ruderer auf dem Fluß
Lösung:
Selbst Leute, die Wassersport treiben, geben oft eine falsche Antwort auf diese Frage. Sie glauben, gegen die Strömung sei schwerer zu rudern als mit der Strömung. Demzufolge, meinen sie, sei es leichter, das Holzscheit zu überholen, statt sich in umgekehrter Richtung zu entfernen.
Zweifellos stimmt es, dass es im Verhältnis zu einem beliebigen festen Punkt schwieriger ist, gegen die Strömung als mit der Strömung zu rudern. Wenn jedoch dieser Punkt sich mit euch wie das Holzscheit im Wasser bewegt, verändert sich die Lage grundsätzlich.
Man muß berücksichtigen, dass das Boot, welches sich von der Strömung treiben läßt, im Verhältnis zum Wasser, von dem es getragen wird, sich in Ruhe befindet. In einem solchen Boot sitzend, arbeitet der Ruderer mit den Ruderblättern ebenso wie im stehenden Wasser eines Sees. Auf dem See ist es gleich leicht, in jeder beliebigen Richtung zu rudern. Die gleiche Situation herrscht im fließenden Wasser in unserem Fall.
Und daher muß der Ruderer die gleiche Kraft aufwenden, gleich, ob er das Holzstück überholen oder aber hinter ihm in der gleichen Entfernung zurückbleiben will.
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