Die erste Erwähnung der magischen Quadrate ist in einem Buch des Orients aus der Zeit um 4000 bis 5000 vor Christi zu finden.
Im alten Indien war man mehr vertraut mit den magischen Quadraten. Aus Indien gelangte die Beschäftigung mit den magischen Quadraten zu den Arabern, die diesen Zahlenkombinationen geheime Kräfte zuschrieben.
Im mittelalterlichen Westeuropa waren die magischen Quadrate ein Instrument der Pseudowissenschaften Alchimie und Astrologie.
Von den alten, abergläubischen Vorstellungen erhielten diese Zahlenquadrate auch ihre für die Mathematik ungewöhnliche Bezeichnung "magische", also Zauber- oder Hexenquadrate. Astrologen und Alchimisten glaubten, dass ein Täfelchen mit darauf abgebildeten magischem Quadrat fähig ist, Unheil von Menschen abzuwenden, indem dieser Talisman es auf sich nimmt.
Die Zusammenstellung magischer Quadrate ist nicht nur ein Spaß. Die Theorie dieser Zahlenkombinationen wurde von vielen hervorragenden Mathematikern ausgearbeitet.
Sie findet in einigen wichtigen mathematischen Problemen Anwendung. So gibt es beispielsweise eine Methode zur Lösung eines Systems von Gleichungen mit mehreren Unbekannten, die sich der Schlußfolgerungen aus der Theorie von den magischen Quadraten bedient.



